Über Schenkerbewegung (Kurzdarstellung, Methoden, unsere Geschichte, politische Anregungen)

Kurzdarstellung der Schenker-Bewegung

 

In einer Welt mit zu vielen willkürlichen und egoistischen Streitigkeiten möchte die Schenker-Bewegung eine tragfähige „Brücke der Einigung“ bauen. Dann können wir Menschen gemeinsam die Verantwortung für die uns anvertraute Welt übernehmen.

Wir Schenker erheben dabei keinen „ideologischen“ oder „sektiererischen“ Anspruch, auf jede Frage eine fertige Antwort zu haben. Wir möchten nur bescheiden versuchen, einige einfache Grundwahrheiten als einen Einigungsnenner anzubieten (so viel wie nötig, so wenig wie möglich).Dieser Einigungsnenner soll nur eine möglichst tragfähige Grundlage bilden, um mit Euch gemeinsam weiter nach Wahrheit zu suchen.

Wie ist der „kleinste nötige Einigungsnenner“ definiert?

Wir Schenker träumen von einer „gewaltfreien Weltrevolution der Liebe“. Man kann es auch – so wie eine Raupe zum Schmetterling wird – eine „große Metamorphose der Menschheit“ nennen, oder eine „Globalisierung der Verantwortlichkeit“. Tief in unserem Gewissen können wir erkennen, dass wir mit der übrigen Welt lebendig verbunden sind. Wir können uns mit der ganzen Welt identifizieren und dafür verantwortlich fühlen (wie eine „gesunde Zelle im Organismus Welt“). Deshalb möchten wir (,damit „das Recht des Stärkeren“ aufhört,) einen so liebevollen Umgang mit unseren Mitmenschen erlernen, dass wir gemeinsam auch die übrige Welt liebevoll und verantwortlich behandeln können. - „Liebe schenkt...“
Was meint Ihr: Wie „radikal“ und opferbereit muss man dann selbst mit dem Schenken anfangen, wenn man die Menschheit zur Liebe bekehren will?!

Die vollständige Fassung der “Schenker-Ideale” steht in unserer “Grundsatztext-Sammlung”.

Stufen des Mitmachens?

Es gibt bei uns verschiedene Stufen von (praktischer) Konsequenz und äußerem Lebensstandard (z.B. von „normalen“ Wohnungen mit Strom und Wasser bis zu „Erdlöchern“). Auf diese Weise kann jeder interessierte Mensch einen „Einstieg“ zum Mitmachen bei uns finden!

Die wichtigsten Stufen sind:

Die Schenker, welche die „Schenker-Ideale“ in Theorie und Praxis leben,
u.a. aus dem Staats- und Geldsystem ausgetreten sind, in sogenanntem Fundiertem Konsens Entscheidungen treffen usw.;

Schenker-Verbündete, die den „Schenker-Idealen“ theoretisch zu- stimmen (offenlassend, wieviel praktische Konsequenzen sie ziehen), und die z.B. den gemeinnützigen „Verein zur Förderung des Schenkenns“„VFS.e.V.“ gegründet haben.
Für Menschen, die sich der Schenker-Bewegung nicht direkt anschließen möchten, gibt es z.B. die Möglichkeiten, Schenker-Sympathisanten zu sein, d.h. nennenswerte Übereinstimmungen mit der Schenker-Bewegung zu haben, oder an von uns vorgeschlagenen „neuen Vernetzungs-Experimenten“ teilzunehmen, die gleichzeitig sehr offen und doch auch effektiv sein sollen, und die ebenfalls – wie all unser Tun – auf „Liebe als Heilungsansatz für die Welt“ konzentriert sind...

Idealistische Informationen:www.global-love.eu, www.holistic-love.net, www.dieschenker.wordpress.com , www.die-schenker.yooco.de,

Projekte:www.friedensgarten.npage.de, www.vfs-dargeluetz.npage.de, www.uwewilhelmhaspel.npage.de,

Forum für idealistischen themen- und sachbezogenen Austausch: www.forum.global-love.eu,

Kontakt: Schenker Öff!Öff! Telefon: 0176 – 27110248 , 01578-5065676, schenker_oeff@yahoo.de

VFS – Verein zur Förderung des Schenkens e.V.: Vorstände: Uwe Wilhelm Haspel, Telefon: 035939 – 80602, e-mail: uwewhaspel@yahoo.de, Matthias Körner, Telefon: 07329 – 205451 und 0174 – 3005529, e-mail: mattheor@yahoo.de, VFS-Büro Dargelütz: 038720-88558

 

 

Methoden in Schenkerbewegung

Wie könnte ein „Zell- bzw. Wachstumsprogramm für globale Verantwortlichkeit“ funktionieren? (Genaueres: www.global-love.eu , www.dieschenker.wordpress.com, www.forum.global-love.eu ), www.anke-rochelt.de )

I.Unsere Vorschläge für eine Formulierung der Grund-Aufgabe:

DEFINITION „SCHENKER-BEWEGUNG“: DIE BEWEGUNG DER MENSCHEN, DIE MIT ANDEREN NUR NOCH (IN GLOBALER LIEBE) GESCHENKE AUSTAUSCHEN WOLLEN (, UM GEMEINSAM MIT DEN MITMENSCHEN IN GLOBALE VERANTWORTUNG ZU GEHEN)...

Der SCHENKER-SATZ“: „Schenker-Bewegung (SB)“ möchte als „KLEINSTEN NÖTIGEN EINIGUNGS-NENNER (FÜR GLOBALE VERANTWORTUNG)“ anbieten: „Es muß genug VERNUNFT und (SCHENKENDE) LIEBE geben, so dass die Menschen GESAMTWOHL-KONSENS-FÄHIG werden...“

Andere Formulierungen desselben Anliegens: „Durch RADIKALE (EIGEN-)VERANTWORTUNG mit BEDINGUNGSLOSER (SCHENKENDER) LIEBE eine KULTUR DES GLOBALEN KONSENS-TEILENS erschaffen...“ oder: „Lasst uns KONSENS-GEMEINSCHAFTEN GLOBALEN TEILENS bilden, als Weg zu GLOBALER KONSENS-DEMOKRATIE(DEMOGRATIE)!“

II. Grundlegende Einzel-Techniken, welche Kern-Mitarbeiter von uns vorschlagen: (Ausführliche Beschreibungen zu den Techniken im Schenker-Forum [forum.global-love.eu] im Themenbereich ‚Schenkerbewegung‘ bei den als ‚wichtig‘ markierten Threads...

a) INNEN-ARBEIT:

1.„ORGANISCHES DENKEN (OD)“:

Immer auf die jeweils wichtigste Frage, die man finden kann, die best(begründbar)e Antwort suchen...“

2.„LICHT-LIEBES-ARBEIT (LILI)“:

Wenn man dabei GLOBALE (SCHENKENDE) LIEBE als einen Schlüssel-Wert entdeckt, sollte man wohl Methoden suchen, wie solche LIEBE ganzheitliche Lebens-Wirklichkeit werden kann, statt nur in abgehobenen Phrasen zu bestehen.
Als eine schöne Methode dafür bieten wir „LICHT-LIEBES-ARBEIT“ an: Man geht mit seinem Bewußtsein ehrlichen HERZENS „in Resonanz zur BEDINGUNGSLOSEN LIEBE“ .
Dabei kann man sich seine Hand auf sein 'geistiges HERZ' legen, in die Mitte der Brust, wenn man mag. Und dann lässt man LICHT und LIEBE fließen auf Gedanken, Gefühle usw...
Auch kann man die Dinge LIEBEN und (BE-)LICHTEN, die einen (im Innen und im Außen) stören. Auf diese Weise können sich Belastungen lösen und ins LICHT gehen.
Man arbeitet damit, schaut, was es mit Einem macht, läßt sich innerlich im ganzen Wesen verwandeln...
Mit dieser ARBEIT erzeugen wir eigenverantwortlich und selbstbestimmt LICHT und LIEBE (die nicht-polaren Schöpfungskräfte) in unseren HERZEN. Wir lassen damit GOTTVATERMUTTER direkt in und durch uns WIRKEN. Die KERNbedeutung von GOTTVATERMUTTER ist die lebendige GANZHEIT.
Damit entspricht diese Methode sehr stark dem organischen Denken, da sich der Mensch als lebendiger, verantwortungsbewußter Teil des GANZEN sieht und IN EINEM für seine eigene Gesundung/Gesundheit und für die des GANZEN WIRKT.
Sie beinhaltet alle Ebenen des menschlichen Seins.

Diese ARBEIT bedarf keiner Religions-, Staaten- oder sonstiger Zugehörigkeit. SIE IST EINE FREIE ARBEIT FÜR FREIE MENSCHEN...

b) KOMMUNIKATIONS- BZW. GEMEINSCHAFTS-ARBEIT:

3.“GEWALTFREIE KOMMUNIKATIONS- UND KONFLIKT-KULTUR (GKK)“:

3.1. „Ein Mensch, ein Wort!“ (Begründete Meinungs-Änderungen bleiben natürlich möglich, s. 4. )

3.2. „Vernunft bzw. Argumente zählen!“ (Anders ausgedrückt: „Wir gehen danach, was im Ganzen gut ist!“)

3.3. „Keine Kritik hinterm Rücken!“

3.4. „Bei Konflikten oder Andere belastenden Meinungs-Änderungen wenden wir die weitest-entwickelten KONFLIKT-TECHNIKEN („Gewaltfreie [Konflikt- und ]Kommunikations-Kultur GKK“) an!“ (Was u.a. bedeutet: Erst Versuche gründlicher Vier-Augen-Klärung, dann Hinzunahme geeigneter Dritter...)

4.EINÜBUNG VON TECHNIKEN DES „KONSENSES“ BZW. „KONSENS-TEILENS (KT)“

 

Die Schenkerbewegung – Geschichte und aktueller Stand

 

Die Schenkerbewegung ist 1991 ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, grundlegende Impulse für ein Gesellschaftssystem zu geben, das auf Liebe und Solidarität gegründet ist. Mit einem Bild gesagt: Wir meinen, daß für eine zukunftsfähige Gesellschaft nicht nur einzelne Zellen (Menschen) oder Organe ( Gesellschaftskreise) „gesund“ sein müssen, sondern die Gesellschaft und sogar die Menschheit als gesamter Organismus. Dazu gehört in zentraler Weise ihre strukturelle Organisation, politisch, wirtschaftlich und sozial. Das bestehende System beruht auf Macht und Besitz als obersten Werten. Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt werden in vielen Belangen schon durch die Staatsstruktur vorgegeben, die diese fördert oder zuläßt. Wir rufen zur Beteiligung auf, in Politik, Wirtschaft und Sozialleben eine Strukturreform zu vollziehen. Wir setzen uns für Teilen der Ressourcen nach Bedürfnissen ein, in Liebe zu den Menschen in unserem direkten Lebensumfeld, zu anderen Völkern und in Achtung der Natur als Lebensgrundlage. Wir rufen dazu auf, Abstand zu nehmen von Abrechnung und Ausbeutung. Macht- und Besitzstreben sollen der Liebe untergeordnet werden. Wir setzen uns für eine Kultur des Miteinanderlebens, der Kommunikation, Konfliktlösung und Entscheidungsfindung ein, in der Unterdrückung und Gewalt überflüssig sind. Wir rufen zur Weiterentwicklung unserer Kenntnisse und Fähigkeiten auf, um diese Ziele besser und besser umsetzen zu können. Dies bezieht Schulung von Geist, Herz (Liebesfähigkeit), Kreativität, Mut und Humor mit ein.

In folgendem Artikel beschreibe ich den Werdegang unserer Bewegung und wesentliche Erfahrungen im Zusammenhang damit, vor allem auf sozialer Ebene. In Ausblicken weise ich auf weitere Ideen und Vorhaben hin.

In den ersten Jahren war die Schenkerbewegung – Öff!Öff! (Jürgen Wagner) und weitere wechselnde Beteiligte – auf der Straße tätig. Pilgerpraxis bei uns ist, sich mit Plakat, Hinweis auf Gesprächsangebot, eventuell schriftlichem Informationsmaterial an geeigneten Stellen zu positionieren. Das Interesse von Passanten ist meist gering gewesen, sich mit Fragen zu befassen wie „Wer will wirklich verantwortlich leben?“ und  „Was reicht an Einsatz von unserer Seite, um die Erde als Lebensraum unseren Nachkommen zu erhalten?“. Der Prozentsatz der bestätigenden Reaktionen „Im Grunde ist das richtig, erstrebenswert.“ – „Das wünschen wir uns auch.“ – war und ist nach all den Jahren weiterhin sehr hoch. Bei den allermeisten Gesprächen hatten wir auch sehr schnell, vielfältig und intensiv mit Einwänden zu tun. Sehr häufig genannt wurde nach dem Wort ABER: - „Das geht doch nicht.“ – „Das ist unrealistisch.“ – „Der Mensch ist zu egoistisch dafür.“ oder “Es ist Aufgabe  des Staates, das zu regeln.“ – „Die meisten Politiker wollen das nicht.“ – „Die Reichen und die Mächtigen geben ihre Errungenschaften nicht ab.“. Auch die persönliche Situation wurde oft als Grund für Passivität genannt: „Was kann ich als Einzelner schon ausrichten?“ – „Ich will meine persönliche Sicherheit behalten.“ – „Ich will die Verantwortung für meine Familie gut wahrnehmen können.“ – „Solange es mir gut geht, ist mir das Schicksal der Gesellschaft und Erde egal.“ – „Ich habe resigniert und will von dieser Entwicklung nichts mehr wissen.“.

Einzelne Menschen und Gruppen haben in unterschiedlicher Art und Weise die Schenkerbewegung unterstützt, - angefangen von Obdach und Essen, Kleidung, Ausrüstungsgegenständen bis hin zu inhaltlicher Unterstützung. Damit meinen wir das Teilen der Grundideale und persönlichen Einsatz dafür.

1994 wurde uns in Dargelütz bei Parchim/Mecklenburg ein Reihenhausabschnitt zur Gratisnutzung zur Verfügung gestellt, in dem wir ein „Haus der Gastfreundschaft“ einrichteten. Dort finden seither Menschen, auch in Not und mit Sucht, bedingungslos Unterkunft und haben die Möglichkeit, sich ins Gemeinschaftleben einzugliedern und Lebensgrundlagen aufzubauen.

1996 gründeten einige idealistische Weggefährten, „Verbündete“ bei uns genannt, den „Verein zur Förderung des Schenkens – VFS e.V.“, der seither in den Bereichen Friedensarbeit und Völkerverständigung, Naturschutz, Landschaftspflege und Bildungsarbeit gemeinnützig tätig ist. Unter seiner Obhut sind mittlerweile sieben Reihenhausabschnitte und verschiedene Ländereien, die unserem Wirken zur Verfügung stehen. Seit 2000 besteht das „VFS-Projekt“ in Dargelütz mit viel Wohnraum und landwirtschaftlich nutzbarer Fläche. Dort und im Geschwisterprojekt „Friedensgarten“ in Pommritz bei Bautzen/Sachsen sind unsere Hauptzentren des Vereins, wo wir unsere Ideale in verschiedenen gemeinschaftlichen Lebensformen erproben und sich schon viele Interessenten und Besuchergruppen eingefunden haben.

Bezüglich Details bei der Lebensgestaltung pflegen wir bewußt viel Offenheit. Das Projekt „Biotopia" im Naturschutzgebiet Skalatal bei Löbau/Sachsen besteht aus einem etwa vier qm großen Gartenhäuschen, ehemals Hühnerstall, zeitweise auch einer Erdhöhle, selbstgebauten Jurte, Bauwagen und Zelten. Dort ist der Schwerpunkt „Leben in und mit der Wildnatur“. Der Projektverantwortliche Öff!Öff! hat dort die letzten Winter komplett ohne Heizen und mit Ernährung zum allergrößten Teil aus Selbstgesammeltem (Äpfel, Nüssen, hohem Wildkräuteranteil) verbracht. Im alten Umgebindehaus des Friedensgartens sind die Lebensumstände ohne Strom und mit Brunnenwasser sehr einfach. Die Gemeinschaft versteht sich als „Dorffamilie“. Nach jahrelangen Experimenten mit Rohkost und Selbstversorgung steht heute Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Spiritualität im Vordergrund. Regelmäßig veranstaltet der Projektverantwortliche und Naturheilarzt Uwe Wilhelm Haspel Wildpflanzenführungen und andere gesundheitliche Angebote. Weitere Veranstaltungen sind unter anderem Kurse in Kommunikation, Konfliktlösung und Entscheidungskultur.  Und in „Andreas Paradies“, dem Projekt des 2006 gegründeten „Fördervereins der Schenkerbewegung – FdSB e.V.“ stehen Internetarbeit und Selbstversorgung durch den Bauernhof im Mittelpunkt. Unsere neueste Projekt-Mitwirkung geschieht beim Projekt „Lilitopia“ in Stadtallendorf bei Marburg/Hessen. Das Projekt "Lilitopia", welches 2010 begann, versteht sich als "ganzheitliche Zukunfts-Werkstatt" und sucht insbesondere das Zusammenwirken mit der Wissenschaft (Friedens- und Konflikt-Forschung, Sozial-Forschung, Pädagogik...). In Zusammenarbeit auch mit der Universität Marburg gestalteten wir das dortige Bildungsfest 2011 mit und brachten Themen wie „Liebe als Grundlage von Politik und Wirtschaft“ ein, um bei der Bewußseinsbildung der Bevölkerung mitzuwirken. Es nahmen dort ein großer Teil junge Menschen teil, viele Schüler und Studenten, auch Familien mit Kindern und Jugendlichen.

 

Unser spezieller persönlicher Einsatz läßt sich wie folgt beschreiben. Einen großen Teil der Energie verwenden wir auf die Alltagsarbeit in den Projekten, Davon brauchen wir auch viel Zeit für Gestaltung des Soziallebens mit seinen menschlichen Prozessen mitsamt Konflikten und Einigungen. Auch der Vereinsarbeit und anderweitigen Öffentlichkeitsarbeit wird viel Raum gegeben. Wir sind nach Möglichkeit dort präsent, wo direkt oder „verwandtschaftlich“  unsere Themen „hineinpassen“, so auf den Kirchentagen und vielen Kongressen, Treffen, Kursen und Arbeitskreisen mit sozialen, wirtschaftlichen, politischen Themen, auch Treffen der Friedens-, Gemeinschafts- und Ökologiebewegung. Wir beteiligen uns daran, zukunftsfähige Gesellschaftssysteme und Lebensformen zu entwickeln und zu gestalten. Wir sind Mitglied des Holon-Netzwerks, haben Verbindungen zur Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker), der Arche-Bewegung nach Lanza del Vasto, den Catholic Workers, der Herzensschule, den Gemeinschaften Lebensgut, Zegg, Tamera, den NGOs ATTAC, X-tausendmal-Quer  und anderen Gruppen.

Eine Besonderheit erleben wir vor allem in Pommritz. Durch Mitentwicklung einer dorfinternen Ökonomie können wir das Verwenden von Geld zu sehr großem Teil überflüssig machen. Etliche Dorfbewohner einschließlich wir unterstützen uns gegenseitig mit unseren Mitteln und Fähigkeiten. Damit verhelfen wir uns zu größerer Selbständigkeit, Arbeitserleichterung (z.B. durch Arbeitsteilung) und wir vollziehen nach, was Gandhi beim „Swaraj“ und „Swadeshi“, der indischen Bewegung für dörfliche Selbständigkeit, schon beschrieben hat – wir wachsen erheblich im Selbstbewußtsein. Großer Grund dafür ist sicherlich die Befreiung von vielen Abhängigkeiten, vor allem die eigene Bereitstellung der lebensnotwendigen Güter. Mithilfe bei der Feldarbeit, Beteiligung beim Ernteertrag, Gemeinschaftsaktionen bei Bauarbeiten, Verteilung von nicht marktfähigen, aber qualitativ guten Lebensmitteln, Schenk- und Tauschbörse für Kleidung, Bücher und Anderes und sind gängige Praxis bei uns.

Uwe Wilhelm Haspel, Verein zur Förderung des Schenkens VFS e.V.

 

VFS – Verein zur Förderung des Schenkens e.V

Vorstellung unserer Fundamente und Anliegen, Kontaktangebot

Sehr geehrte engagierte Menschen für eine verantwortliche Entwicklung in unserer Welt!

Mein Name ist Uwe Wilhelm Haspel. Ich wende mich im Namen des „Vereins zur Förderung des Schenkens VFS“ an Sie, weil wir sehr wertschätzen, wie Sie sich zum Wohl von Menschheit und Erde einsetzen. Wir finden die Frage wichtig, wie persönliche und soziale Lebensstrukturen auszusehen haben, um lebensdienlich und zukunftsfähig zu sein. Geht es Ihnen ebenso?

Für uns ist dies die Kernfrage. - Etwas ausführlicher formuliert lautet sie: Welche Faktoren sind Grundbedingung für eine Lebensweise basierend auf Liebe, Solidarität und Gerechtigkeit – unter Achtung und Pflege der natürlichen Lebensgrundlagen? Gibt es ein Minimum an Vereinbarungen, die Menschen miteinander zu treffen haben, um in Frieden untereinander und mit der Natur leben zu können? Wenn dem so ist, wie kann dieser Einigungsnenner aussehen? Und wie kann er in die Praxis umgesetzt werden?

Im Einzelnen gilt unsere Aufmerksamkeit folgenden Aspekten: Was sind dafür geeignete Macht- und Entscheidungsstrukturen? Wie können Besitzverhältnisse und Wirtschaftsformen aussehen, die das Wohl des jeweils größeren Ganzen – regionales Lebensumfeld, Gesellschaft, Menschheit und Erde – selbstverständlich an die erste Stelle setzen?

Dabei ist es speziell unsere Absicht, Menschen und Gruppen zusammenzuführen, um diese Themen gemeinsam zu bearbeiten, Erfahrungen auszutauschen, in der Praxis zu erproben und so Kräfte und Fähigkeiten zu bündeln.

Wir selbst experimentieren einerseits mit Innenarbeit an der eigenen Persönlichkeit in Kombination andererseits mit der Anwendung von Kommunikations-, Konfliktlösungs- und Entscheidungsstrukturen, mithilfe derer jeder Beteiligte wertvolle Ergebnisse erzielen kann. Wir probieren sinnvolle Macht- und Verantwortungsverteilung aus, die unseren Fähigkeiten und Bedürfnissen unter Achtung des Gemeinwohls möglichst gut entspricht.

Teilweise leben wir in Gemeinschaften, haben uns auch in Vereinen wie dem VFS – dem gemeinnützigen ‚Verein zur Förderung des Schenkens‘ - organisiert.
Als äußere Lebensbasis haben wir „befreites Land“ in eigenem Besitz oder zur Nutzung überlassen bekommen. Dort können „freie“ Menschen Zuflucht finden und oben genannte Ideale umsetzen.

Wir experimentieren unter anderem mit liebevoller Kommunikation nach Marshall Rosenberg, gewaltfreier Kommunikations- und Konsenskultur, und schenken der Natur als Existenzgrundlage und Mitmenschen als solidarischen Wesen große Beachtung. Auf diese Weise übernehmen wir auch vermehrt Verantwortung für unsere Lebensgrundbedürfnisse. Wir achten darauf, wie wir uns mit sinnvoller erfüllender Arbeit kreativ verwirklichen und zum Wohl der Gemeinschaft beitragen können, integrieren dies auch schon seit Jahren im jeweiligen regionalen Umfeld.

Unsere Bitte und Einladung an Sie ist: Finden Sie unser Engagement nützlich? Wir empfinden es z.T. so, daß man dabei wie Pioniere (noch) recht allein dasteht, z.T. auch mit bedauerlich viel Widerstand zu kämpfen hat. Kennen Sie diese Erfahrungen auch? Wir bitten in alle Richtungen um Rat und Hilfe, wenn jemand uns in welcher Art auch helfen kann und mag. Auch Kritik ist uns sehr wertvoll, wir lernen gerne dazu, wo immer es geht. Und wir freuen uns über weiterwachsenden Kontakt und Austausch:

Wollen Sie unser Wirken näher kennenlernen? Wollen Sie möglicherweise in weiterem Verlauf mit uns zusammenarbeiten? Sofern Sie über entsprechende Möglichkeiten verfügen: Begleiten Sie uns im Rahmen eines sozialen Forschungsprojekts? Halten Sie diese anfangs genannten Grundgedanken für so wertvoll, daß Sie dazu bereit oder sogar daran interessiert sind, sie in Ihrem Einflußbereich oder mit uns gemeinsam weiterzutragen?

Für Kontakt wenden Sie sich gerne an Uwe Haspel, Telefon 035939-80602, Mail uwewhaspel@yahoo.de.
Nähere Informationen im Internet über uns finden Sie auf www.vfs-dargeluetz.npage.de, www.dieschenker.wordpress.com, www.die-schenker.yooco.de, und international: www.global-love.eu (im Aufbau) und www.holistic-love.net

Ein Forum für idealistischen themen- und sachbezogenen Austausch bieten wir mit www.forum.global-love.eu .

Eine Rückmeldung fänden wir sehr wertvoll.
Herzlich grüßt Sie

Uwe W. Haspel

(Vorstand im Verein zur Förderung des Schenkens, Projektverantwortlicher des „Friedensgartens“)

VFS – Verein zur Förderung des Schenkens e.V

Anregungen für politische, wirtschaftliche und soziale Maßnahmen“

Sehr geehrte Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der hiesigen Gesellschaft!

Mein Name ist Uwe Wilhelm Haspel.

Ich trete auf im Namen der ‚Schenkerbewegung‘ und des gemeinnützigen ‚Vereins zur Förderung des Schenkens VFS‘. Wir regen an, daß der Persönlichkeits-Bildung und der Gestaltung der sozialen Strukturen in unserer Gesellschaft ein wesentlicher Teil der Aufmerksamkeit gegeben wird. Dies soll im Sinne gesamtverantwortlichen Handelns geschehen.

Damit meinen wir, daß an erste Stelle im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Handeln als tragende Werte Liebe, Solidarität und Gerechtigkeit gestellt werden, und Macht und Besitz diesen untergeordnet werden.

Praktisch meinen wir damit, daß wir uns in der Bildung sowie innen-- und außenpolitisch von der Gewalt abkehren.

Dies kann durch Friedenserziehung sowie Bildung in ideologie-kritischem Bewußtsein und gewaltfreier Kommunikation und Konfliktlösung in sämtlichen Bevölkerungsschichten und Lebensbereichen getragen werden. Begleitend dazu können Strukturänderungen erfolgen, die mehr Verantwortung in Politik, Wirtschaft und Sozialleben durch die Bürger begrüßen und unterstützen, Wachstumsraum für mündige Gesellschaftsmitglieder. Außenpolitisches Anliegen ist für uns das Abziehen der Energie von militärischer Rüstung bzw. Durchsetzung. Konsens-orientierte internationale Vermittlungs-Instanzen bzw. -‘Räte‘, zivile Landessicherung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung bzw. -lösung können für möglichst weit gehende Ablösung von Armeen angestrebt werden.

Wirtschaftlich ist uns Anliegen, Ausbeutung und verselbständigte materielle Profitorientierung zu unterlassen. Wir halten ein Arbeitssystem für wesentlich, in dem jede Person die realistische Chance auf sinnvolle erfüllende Tätigkeit hat – für den eigenen Nutzen und als Beitrag für die Gesellschaft.

Außenpolitisch setzen wir als einen ersten Schritt fairen Handel als selbstverständliches und kurzfristiges Ziel mit oben an. In weitergehender Dimension betrachten wir die Völker auf der Erde sozusagen wie einzelne Organe in einem Gesamtorganismus, in dem jeder Teil dem anderen in freiem Einvernehmen und rücksichtsvoller Abstimmung zu dienen hat, wenn der Gesamtorganismus gesund sein und bleiben soll.

Bei Interesse an weiteren Informationen wenden Sie sich gerne an mich: Uwe Wilhelm Haspel, Telefon 035939-80602, Mail uwewhaspel@yahoo.de, www.uwewilhelmhaspel.npage.de.
Nähere Informationen im Internet über uns finden Sie auf www.vfs-dargeluetz.npage.de, www.dieschenker.wordpress.com, www.die-schenker.yooco.de, und international: www.global-love.eu (im Aufbau) und www.holistic-love.net

Ein Forum für idealistischen themen- und sachbezogenen Austausch bieten wir mit www.forum.global-love.eu .

Mit freundlichen Grüßen,

Uwe Wilhelm Haspel